Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs
Aktualisiert: 30. Sept.
Am 18. November, dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, findet in der Schweiz künftig jährlich ein Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs statt. Die Schweizer Bischofskonferenz folgt damit dem wiederholten Anliegen des verstorbenen Papstes Franziskus, Betroffene nicht zu vergessen und ihnen in Gebet, Solidarität und konkreter Unterstützung beizustehen.
Der Gebetstag lädt zum Gedenken an die Betroffenen, zum Gebet um Heilung und Stärkung sowie zur Erneuerung der gemeinsamen Verantwortung für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Menschen ein.

Für die Gestaltung der Gottesdienste stellt die Schweizer Bischofskonferenz Gebets- und Fürbitttexte zur Verfügung. Diese sollen Pfarreien und kirchliche Gemeinschaften dabei unterstützen, das Anliegen sensibel und passend zur jeweiligen Situation vor Ort aufzunehmen.
Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen. Der Gebetstag ist ein Zeichen der Solidarität und des verantwortungsvollen Handelns sowie ein Ausdruck des fortgesetzten Engagements der Kirche für Prävention, Schutz und Aufarbeitung.
Die Schweizer Bischofskonferenz empfiehlt den Pfarreien und kirchlichen Gemeinschaften, die bereitgestellten Texte in den Gottesdiensten vom 18. November 2026 zu verwenden:
Hier finden Sie alle weiteren wichtigen Massnahmen im Zusammenhang der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Römisch-katholischen Kirche Schweiz (Initiative der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK), Römisch-katholischen Zentralkommission (RKZ) und Konferenz der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens in der Schweiz (KOVOS):

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