Die Chrisam-Messe und Neues aus dem Bistum Basel
- 30. März
- 2 Min. Lesezeit
Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was die „Chrisam-Messe“ genau ist. Wir haben am 30. März in Solothurn daran teilgenommen und möchten Ihnen hier die wichtigsten Informationen vermitteln und gerne einige Eindrücke mit Ihnen teilen.
Chrisam-Messe: Mehr als ein Ritual
In der Karwoche jeweils am Montag vor Gründonnerstag, findet an einem zentralen Ort des Bistums Basel ein besonderer Gottesdienst statt: die jährliche Chrisam-Messe. Dabei werden die heiligen Öle, wie das Salböl Chrisam oder das Krankenöl, geweiht. Diese Öle kommen ab Ostern das ganze Jahr über in den Kirchen zum Einsatz, sei es bei Taufen, Firmungen, Priesterweihen, zur Segnung von Altären, Kirchen oder Glocken und auch bei der Krankensalbung.

An diesem Gottesdienst nehmen neben dem Bischof zahlreiche Seelsorgende teil. Sie erinnern sich an den Beginn ihres Amtes und erneuern ihr Versprechen, dem Bischof und den Menschen in ihren Gemeinden zu dienen.
Rückblick und Impressionen

Die diesjährige Chrisam-Messe war für Joseph Thali-Kernen, Landeskirchenrat ein besonderer Tag: In Anerkennung seiner treuen Dienste als Diakon seit dem 4. Mai 1986 wurde er von Bischof Felix Gmür geehrt. Joseph Thali-Kernen war dabei nicht der einzige Jubilar, die Liste der Geehrten war lang.

Im Anschluss an den rund zweistündigen Gottesdienst wurde auch Generalvikar Markus Thürig gewürdigt, der an diesem Tag seinen 68. Geburtstag feierte. Die Kirchenorgel stimmte „Happy Birthday“ an, und die gesamte Gemeinde sang mit.

In diesem Zusammenhang würdigte der Bischof von Basel die grossen Verdienste des Generalvikars und dankte ihm herzlich für seinen langjährigen Einsatz. Zugleich wies er darauf hin, dass Markus Thürig noch bis Ende Oktober im Amt bleibt und danach ausscheiden wird. Seine Nachfolge übernimmt Ruedi Heim per 1. November.

Impressionen der Chrisam-Messe:

Bereits vor dem Gottesdienst bot sich die Gelegenheit zu zahlreichen Begegnungen mit vertrauten Gesichtern im Pfarrhaus neben der Kathedrale. Fotografisch liessen sich nicht alle festhalten. Hier eine kleine Auswahl:






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