Bettagsmandat der Baselbieter Regierung
Aktualisiert: 30. Sept.
Er ist ein staatlich angeordneter, ökumenischer Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird: Der Bettag. Traditionell ist das ein Tag des Dankes, der Busse und des Gebets. Er findet jeweils am dritten Sonntag im September statt.
Die Einführung des Buss- und Bettag steht in engem Zusammenhang mit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1848. In einer Zeit politischer und konfessioneller Zersplitterung sollte der Bettag ein Zeichen für die gemeinsame christliche Grundlage der Bevölkerung setzen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass heute noch während eines Gottesdienstes am Bettag folkloristische Beiträge zu hören sind und am Ende mitunter die Nationalhymne gesungen wird. In diesem Jahr fanden im ganzen Kanton am 19. und 20. September volkstümliche Gottesdienste statt.
Beispielsweise verlas Regierungsrat Dr. Anton Lauber am 19. September in der St. Arbogastkirche in Muttenz anlässlich einer ökumenischen Bettagsandacht das Bettagsmandat der Regierung Basel-Landschaft.
Hier finden Sie das diesjährige Bettagsmandat zum Nachlesen:


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