10 Jahre Seelsorge im Tabubereich
Am 1. Januar 2016 nahm in Basel-Stadt eine kirchliche Projektstelle ihre Arbeit auf, die für Wirbel sorgte: die SiTa-Seelsorge im Tabubereich. Eine Seelsorgestelle mit Fokus auf der Seelsorge für Menschen, die im Rotlichtmilieu tätig sind.
Dieses Jahr feiert die Stelle, die von den Römisch-Katholischen Kirchen beider Basel finanziert und deren Stelleninhaberin jeweils vom Bischof beauftragt wird, ihr 10-jähriges Jubiläum. Gefeiert wird zweifach: Bereits am 19. August gab es für die Sexarbeitenden in der Toleranzzone im Kleinbasel Glacé und Segen sowie die Möglichkeit, sich fotografieren zu lassen.

Eine Frau kam, um Segenswünsche auf Französisch, Englisch und Spanisch abzuholen, auch für die Kolleginnen, damit sicher keine leer ausging.
Susanne Andrea Birke (SiTa-Seelsorgerin im Tabubereich)

Am kommenden 9. September 2026 folgt die offizielle Feier für geladene Gäste im Pfarreisaal von St. Clara am Lindenberg. Erwartet werden Mitarbeitende aus den Pfarreien und kirchlichen Fachstellen, Synodale respektive Mitglieder des Landeskirchenparlamentes beider Kantonalkirchen, Kirchenräte, Vertreterinnen des Bischofsvikariates St. Urs, Mitarbeitende anderer Fach- und Beratungsstellen sowie Vertreter:innen des Kantons Basel-Stadt. Es gibt Musik, einen Apéro, eine kleine Ausstellung aus den vergangenen 10 Jahren und für alle hörbar eine Audioausstellung, die ab dem 1. September online verfügbar ist:
Zentraler Programmpunkt am 9. September wird ein Podiumsgespräch zwischen den bisherigen und der aktuellen SiTa-Seelsorgerinnen sein, moderiert von Sandra Schiess (SRF). Der regionale TV-Sender regioTVplus wird den Anlass filmisch begleiten und im Laufe das Septembers im Rahmen des Sendegefässes «Kirchenfenster» ausstrahlen.
Die Kommunikationsverantwortlichen RKK BS und RKK BL

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